Sonntag, 7. Februar 2010

Strafe muss sein!

Große Augen macht sie zwar, doch deutlich wird auch: Sie fügt sich. Es ist nicht die Zeit für lange Debatten. Sie kennt die Regeln, sie kannte sie vorher. Sie weiß es: Strafe muss sein! Und dass die Hose runter muss, ist allen hier ganz klar. Nicht einer wirkt befremdet. Der Blanke allein soll Straffläche sein.

Das Mädchen in der Tür: Sein Blick verrät, wie vertraut diese Szene ihm ist. Ernst, doch ganz ohne Zweifel. So läuft es hier eben. Diesmal sieht es zu bei dem, was ein anderes Mal es wohl selbst auch erfährt. Respektvoll, zufrieden, verfolgt es die Tracht auf den nackten, dicken Popo.

Dienstag, 2. Februar 2010

Nostalgische Verklärung

Was man beim Stöbern in alten Textdateien nicht so alles entdeckt... Gestern habe ich dieses - wie immer nicht ganz ernst gemeinte - Gedicht gefunden, dass ich vor etwa 10 Jahren geschrieben haben muss. Ein Spiel mit Worten, nicht mehr und nicht weniger.

In Anlehnung an Arnold Schönbergs Streichsextett "Verklärte Nacht" trägt es den Titel "Verklärte Tracht". Denn um nostalgische Verklärung geht es allemal, um die Verklärung nämlich der in der Jugend erfahrenen Streiche (in der Bedeutung von "Hiebe"). Womit sich alles zu einem sinnerfüllten Ganzen fügt. ;-)

Das lyrische Ich möge dabei nicht mit meiner realen Person verwechselt werden. Ob's ein Männlein oder ein Weiblein ist - wie auf dem ebenfalls recht nostalgisch wirkenden Foto unten -, das mag jeder für sich selbst entscheiden.


Verklärte Tracht

War es nicht in unsrer Jugend 
Wahrlich eine große Tugend 
Demutsvoll, derweil wir knieten 
Unsre Backen darzubieten?

Ob dick und rund, ob flach und schmal 
Der Hintern musste allemal
Für unsere Vergehen büßen
Streng versohlte man den Süßen

Riemen, Stock und Birkenrute
Zauberten hervor das Gute
Dessen Zeugnis sollten werden
Striemenpos und Sitzbeschwerden

Und so schmerzten manche Weile
Unsre armen Hinterteile
Schlafen ging desweitren auch
Die Nacht darauf nur auf dem Bauch

Dafür jedoch war mit der Tracht
Auch alles wieder gut gemacht
Bis wieder mal es war von Nöten
Den splitternackten Po zu röten

So manches Mal und Jahr um Jahr
Boten wir die Backen dar
Demut war uns höchste Tugend
Ja, so war's in unsrer Jugend



Samstag, 30. Januar 2010

Zu erledigen...

In der Kindheit erfahrene Züchtigungen können einen Menschen sein ganzes Leben hindurch prägen. Die Art, wie diese Erfahrungen verarbeitet werden, fallen dabei natürlich sehr unterschiedlich aus.

Einige werden vielleicht recht schnell einen distanzierten, rationalen Blick erlernen, so dass die erlebten Kränkungen ihnen nichts mehr anhaben können.

Andere hingegen werden womöglich selbst zu überzeugten Anhängern dieser Erziehungsmethode. Indem sie sie bejahen und einfordern, versuchen sie sich selbst einzureden, dass ihnen einst kein Unrecht geschah.

Die Erotisierung ist ein weiterer Weg, der sich in einzelnen Fällen mit dem der Bejahung überschneiden mag, dies aber keineswegs muss: Schläge werden als Erziehungsmittel verworfen, aber im erotischen Spiel zwischen gleichgesinnten Partnern können die traumatischen Erfahrungen stets aufs Neue durchlebt, dabei jedoch zugleich auch genossen werden. Man arbeitet sich am Geschehenen ab, um zugleich einen lustvollen Mehrwert abzuzwacken.

Wirklich erledigt kann das Thema dabei allerdings nie werden. Es ist ein Kreislauf, aus dessen Bahnen man sich nicht lösen kann, eine endlose Zirkulation des Begehrens, die das Trauma umströmt - unaufhörlich, unersättlich. Es bleibt immer etwas "zu erledigen"...

Diese Gedanken kamen mir beim Betrachten der nachstehenden Karikatur. Und der Humor - er ist natürlich eine weitere Möglichkeit der Bewältigung. Denn auch und gerade in einem Bild wie diesem sind so viele Zeichen der Repression, der Unterdrückung, enthalten.

Zuerst fällt natürlich die Arbeitsteilung auf: Es ist der Vater, der straft, und die Drohung: "Warte nur, bis Papa nach Hause kommt", wird diesem Mädchen nicht fremd sein. Verbunden mit dieser Arbeitsteilung und Ritualisierung ist das bange Warten, das der Züchtigung vorausgeht.

Zugleich hat es etwas Emotionsloses an sich: Neben den anderen zu erledigenden Dingen, als "dringend" gekennzeichnet, erscheint die Züchtigung nicht als etwas Affektives, sondern als etwas Wohlüberlegtes und Wohldosiertes.

Der Brief des Mädchens, der zum Lachen reizen soll, ist zunächst und vor allem ein Zeichen der Unterwerfung - so, wie früher manche Eltern von ihren Kindern gefordert haben, dass sie sich für die erhaltenen Schläge auch noch bedanken, muss das Kind die von der Mutter soufflierten Worte an den Vater weitergeben.

Man beachte auch die Körpersprache des Mädchens: "Sitz gerade!", hat man ihm wohl schon mehr als einmal befohlen. Und das tut es nun, den Kopf demütig gesenkt - und zittert doch am ganzen Leibe.

Das beiliegende Strafbuch - Band 127 - übersteigert die Szene ins Groteske, täuscht dabei jedoch nicht über den Erfahrungsgehalt hinweg, der sich aus so vielen ganz und gar nicht amüsanten Elementen speist.

Nichts ist erledigt, alles schwelt - und sei es im Gewand der Komik.

Montag, 25. Januar 2010

Somatische Empathie

Wir alle kennen diese Situation: Ein Mensch - sei es auf der Kinoleinwand, im Fernsehen oder im realen Leben - stößt sich den Ellenbogen, und instinkthaft fassen wir uns selbst an die entsprechende Körperstelle, da wir den Schmerz des anderen nur zu gut nachempfinden können.

Dieses Verhalten bezeichnet man auch als "somatische Empathie" - wobei "Empathie" gleichbedeutend mit "Einfühlung" ist und sich das Adjektiv "somatisch" vom griechischen "soma" = "Körper" herleitet.

Ich erzähle das natürlich nicht aus bloßer Freude am Dozieren, sondern weil ich eine tolle GIF-Animation gefunden habe, die uns eine solche Reaktion plastisch vor Augen führt. Das Geschehen spielt sich offenbar im Anschluss an eine sportliche Tätigkeit im gemeinsamen Duschraum ab.

Zunächst zieht natürlich das scherzhafte Popoklatschen im Bildvordergrund alle Aufmerksamkeit auf sich. Fast noch interessanter finde ich allerdings die Blondine in der Bildmitte. Sie hält den Blick neugierig auf den Hintern ihrer Freundin gerichtet - als plötzlich ein Funke überspringt. Denn in dem Moment, in dem sich die Freundin ihre Backen zu reiben beginnt, kann auch unsere Blondine nicht anders, als sich an den eigenen Po zu fassen. Wie mitfühlend! Ein wahres Lehrstück in somatischer Empathie. ^^








Und hier kommt das Ganze nochmal in Bewegung. Hypnotisch, nicht wahr?


Sonntag, 24. Januar 2010

Gillian Cooke - Siegerin der Herzen

Schon als Kind hat es mich ungemein fasziniert, wie letztlich alles vom Menschen Geschaffene, Künstliche, durch die Kraft der Natur wieder aufgebrochen und abgeworfen werden kann. So ist uns allen der Anblick einer Asphaltdecke vertraut, die vom darunter wachsenden Gras oder einer Blume aufgesprengt wird. Das Zarte, Lebendige, trägt seinen Sieg davon über das Tote und Starre.



Ein kleines Ereignis am Rande der Bob-Weltmeisterschaft in der Schweiz fügt sich ganz organisch in die Reihe derartiger Phänomene ein. Der schottischen Bobfahrerin Gillian Cooke, Jahrgang 1983, widerfuhr am 16.01. ein Missgeschick, das man im Englischen als "wardrobe malfunction" bezeichnet: Beim Start des Rennens platzte ihr enger Anzug hinten auf und gewährte uns einen kurzen, aber betörenden Blick in ihre Pospalte.

Das Video machte im Internet schnell die Runde, doch es ist wohl weniger Schadenfreude als vielmehr eine tiefe Sympathie, die den Anblick begleiten. Der dralle Popo sprengt das ihm aufgezwungene Korsett auf - ein Sinnbild der Natürlichkeit. Damit dürfte sich Gillian Cooke auf ewig einen Platz als Siegerin der Herzen erobert haben.


Samstag, 23. Januar 2010

Nachglühen

Es ist vorbei. Zumindest für dieses Mal. Schmollend liegt sie auf ihrem Bett, allein in ihrem Zimmer. Doch wer sagt, dass die Strafe mit dem letzten Hieb vorbei ist? Jetzt ist es an der Zeit, das Erlebte zu verarbeiten, es auf sich wirken zu lassen - eine Phase, die mindestens genauso bedeutsam ist wie die eigentlichen Schläge, wie die Zurechtweisung und die Entblößung. Das Glühen der Backen danach lässt es nicht zu, sofort zum Alltag zurückzukehren. Denk nach, Mädchen, denk nach...



Ihr Wille ist nicht gebrochen. Und das ist gut so. Sie ist zornig, denn man hat ihr weh getan. Das ist nur natürlich. Aber ihr Verhalten bedurfte einer Korrektur, und diese Erkenntnis wird den Zorn schon bald verdrängen. Vielleicht wird sie auch zornig sein auf sich selbst, denn all das hätte sie sich ersparen können. Sie kennt doch die Regeln. Sie weiß doch, was sie darf und was sie nicht darf. Wird sie es sich merken? Oder wird sie schon bald wieder ihr Hinterteil herzeigen müssen? Denk nach, Mädchen - ist es das wert?


Mittwoch, 20. Januar 2010

Authentische Hiebe

Von allen Spanking-Fotos sind mir letztlich die am liebsten, in denen im leichtherzigen Spiel die Erfahrung einer wirklichen Züchtigung aufscheint. Dieser Eindruck einer realen Strafe stellt sich bei mir zum Beispiel beim Betrachten alter Spanking-Bilder ein, denn bei ihnen kann man davon ausgehen kann, dass die gezeigten Personen früher tatsächlich auf diese Weise bestraft wurden.


Aber auch in der namenlosen Seligkeit, die sich beim Wiederaufleben der Züchtigungserfahrungen einstellen kann, ist diese Dimension des Spiels erkennbar. Das Begehren spinnt einen Faden von einem aktuellen Erleben der Schmerzlust zu einer tiefen Unlust, die sich als traumatischer Kern erhalten hat. Bei dem einen mag diese Unlust in tatsächlichen Züchtigungen begründet gewesen sein, bei einem anderen vielleicht im Gefühl der Ablehnung durch die Eltern oder einem Schuldgefühl, das sich dann im Bedürfnis ausdrückt, Züchtigungen aktiv oder passiv zu erleben.


An dieser Stelle möchte ich zwei Fotografien zeigen, in denen etwas von diesem seltsamen Gemisch aus Realem und Imaginärem zu erkennen ist. Die Frau auf dem ersten Bild ist beinahe der Inbegriff der strafenden Mutter. Der strenge Blick macht das Bild für mich im beschriebenen Sinne zweideutig: Es ist zwar ein Spiel, aber es ist tatsächlich und zugleich auch eine unnachgiebige Züchtigung. Diese Frau setzt klare Grenzen. Und wenn das Maß voll ist, dann gibt es ohne Gnade den nackten Hintern voll.



Das zweite Bild zeigt dieses reale Moment auf Seiten der Bestraften. Die Riementracht hat ihr Hinterteil entflammt, und man spürt schon beim Betrachten das schaurig-schöne Brennen auf der entblößten Haut. Ihr Gesicht zeugt unmissverständlich von diesem feurigen Schmerz, von der Erfahrung einer Unlust, die bitter ist und doch so süß. Das Antlitz glüht im selben tiefen Rot wie die gepeinigten Backen - die Tracht Prügel versetzt den ganzen Körper in Aufruhr und bringt das Ich für einen kurzen Augenblick ins Wanken. Und in diesem Wanken findet es zurück in ein früheres Stadium seiner Entwicklung - wird die Frau sich selbst zum gezüchtigten Mädchen.